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Scrat im Futternapf; Foto: meinhamster.com

Auch ein Futternapf gehört in die Hamsterbehausung. Und da der Futternapf etwas mit der Zwerghamster Ernährung zu tun hat, möchte ich das hier aufgreifen.

Hamster gehen in freier Wildbahn täglich mehrere Kilometer – dies können schon mal bis zu 30 sein – Abends auf Futtersuche. Gräser, Sämereien, kleine Insekten, Blüten und vieles mehr stehen auf ihrem Speiseplan. Diesen Speiseplan gilt es sich zu erschnüffeln, aufzuspüren und gleich zu verputzen bzw. nach Hause zu tragen.

Zu Hause angekommen, wird das mitgebrachte Futter in der Futterkammer verstaut. Ein Vorrat für schlechte Zeiten sozusagen.

Wenn man nun einen Hamster als Haustier hält, ihm einen schönen, großen, geräumigen Käfig mit artgerechten Einrichtungsgegenständen zur Verfügung stellt, ihm täglich Auslauf anbietet und sich mit der richtigen Ernährung des kleinen Nagers auskennt, dann sollte man auch folgendes bedenken: In freier Wildbahn gibt es keine Näpfe.

Um den Kleinen daher auch futtertechnisch artgerecht zu halten, ist es sinnvoll ihm sein Körnerfutter (bitte darauf achten, dass keine künstlichen Farbstoffe, Zucker, Honig oder Nüsse darin enthalten sind) einfach im Streu zu verteilen, damit er es sich – wie in freier Wildbahn – auch selbst suchen muss. Das kommt einer natürliche Haltung sehr entgegen und sorgt zudem für die Beschäftigung des Hamsters.

Bedenkt dabei auch, dass Ihr Eurem Hamster auch mehrere Häuschen zur Verfügung stellt, damit er sich neben seinem Schlafhäuschen auch ein Futterlager einrichten kann – ganz nach seinen Vorstellungen eben.

Ich habe zu Beginn auch das Körnerfutter über den Napf gefüttert, gebe in den Futternapf jetzt aber lediglich Dinge wie Quark oder teilweise auch Gemüse oder ganz kleine Mengen an Obst, da dies sonst das Streu verdrecken würden.

Wie macht Ihr das mit der Fütterung? Verwendet Ihr einen Futternapf für Euren Hamster oder setzt Ihr auf die Spürnase Eures Kleinen?