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Im letzten Teil habe ich bereits über den Käfig und die Käfiggröße berichtet. Heute geht es um ein wichtiges „Einrichtungsstück“ – das Schlafhäuschen.

 

Schlafhäuschen

Das Schlafhäuschen sollte stabil sein, denn es dient zum einen als Rückzugsmöglichkeit und zum anderen natürlich als Klettergegenstand.

Das Schlafhäuschen für Hamster sollte keinen Boden haben, damit man es direkt ins Einstreu stellen kann. Häuschen mit Boden haben den Nachteil, dass sich darin ganz einfach kondensiertes Wasser (z.B. durchs Atmen) festsetzen kann. Das kann wiederum bakterienbildend sein und ist somit für den Hamster nicht gesund.

Im Sommer sollte man ein Häuschen aus Granit bereitstellen können, für den Fall, dass es in der Wohnung mal zu heiß wird. Da Hamster leicht einen Hitzeschlag bekommen, ist ein kühles Steinhäuschen sehr zu empfehlen. Dieses kann beispielsweise auch mit Wasser befeuchtet werden und wirkt dadurch zusätzlich kühlend.

Schlafhäuschen bekommt man in jedem Zooladen, aber vorsicht wie gesagt vor Häuschen mit Boden oder aus Plastik. Plastik könnte brechen oder angenagt werden, was wiederum eine unnötige Gefahrenquelle für den Hamster darstellt.

Eine Möglichkeit wäre, das Schlafhäuschen selbst nach zubauen. Dabei sollte bedacht werden, dass Hamster in der Natur von oben in ihren Bau gelangen; Das Häuschen sollte deshalb einen Zugang von oben besitzen und tief im Streu stehen können. Unter folgenden Links findet Ihr eine tolle Anleitung für ein solches unterirdisches Häuschen oder ein einfaches Hamster-Häuschen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Basteln und freue mich natürlich immer über gelungene Fotos! 🙂