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"Tagsüber schauen wir schon mal kurz nach, was draußen so los ist."; Foto: meinhamster.com

"Tagsüber schauen wir schon mal kurz nach, was draußen so los ist."; Foto: meinhamster.com

Zwerghamster, egal ob der Dsungarische Zwerghamster, der Campbell Zwerghamster, der Roborowski oder der Chinesische Streifenhamster – sie haben alle etwas gemeinsam: Sie sind nachtaktiv.

Was bedeutet dies in der Natur?
Zwerghamster bewohnen unterirdische Bauten, mit vielen Gängen und einer Schlafkammer. Tagsüber verhalten sich die kleinen Tiere ruhig, schlafen fast den ganzen Tag. Nur hin und wieder suchen sie im aufbewahrten Futter nach kleinen Schmankerln. Erst in der Nach bzw. zur Dämmerung werden die Nager aktiv. Das bedeutet, dass sie gegen 21 oder 22 Uhr aus ihrem unterirdischem Bau herauskommen, um sich während der Nacht auf Futtersuche zu begeben. Erst wenn sich die Nacht der Morgendämmerung neigt, kehren sie wieder in ihren Bau zurück.

Was bedeutet dies für mich als Hamsterhalter?
Da sich ihr gewohnter Tages- bzw. ihr Nachtablauf auch in Gefangenschaft gleich verhält, bekommt man sie nur selten auch tagsüber zu Gesicht. Wenn man sie am Tag beobachten kann, dann sind sie meistens auf der Suche nach etwas fressbarem – wie ihr auch feststellen werdet 🙂 Schnell etwas in die Backentaschen gestopft und auf dem schnellsten Wege in den Bau zurück.

Das bedeutet, dass Hamster viel eher Beobachtungs- als „Kuschel“-Tiere sind, die dennoch Abends ihren regelmäßigen beaufsichtigten Auslauf brauchen. Hamster sind daher auch für Kinder – sofern sie dies noch nicht verstehen können – eher ungeeignet.