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Jeder Hamsterhalter kommt früher oder später in diese Situation: Hamster gestorben – Und was nun?

Dabei gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Der Hamster ist beim Tierarzt gestorben
    Stirbt der Hamster beim Tierarzt, wenn er beispielsweise eingeschläfert wird weil es ihm nicht mehr gut geht und sich das kleine Kerlchen nur noch quält, kann man den Hamster beim Tierarzt lassen. Dieser übernimmt im Endeffekt dann die „Entsorgung“ des Tieres. Dies hört sich zwar jetzt etwas harsch an, aber der Tierarzt kann schließlich nicht jedes Tier, welches ihm nach dem Tod überlassen wird, selber begraben.
    Natürlich kann man mit dem Tierarzt auch darüber sprechen, was man nun tun soll bzw. wo man den Hamster beerdigen lassen kann. Im Normalfall wird aber jeder tierliebe Mensch seinen Hamster mit nach Hause nehmen und dort alles weitere vorbereiten.
  2. Der Hamster ist zu Hause gestorben
    Wenn der Hamster zu Hause stirbt, ist es legal, den kleinen Kerl im Garten zu beerdigen. Kleine Heimtiere sind nämlich vom Tierbeseitigungsgesetz ausgenommen; Dazu zählen neben Hamstern beispielsweise auch Wellensittiche, Zwergkaninchen, Meerschweinchen und Ratten. Als Voraussetzung muss man dabei aber das Tier in mindestens 50cm Tiefe begraben.
  3. Der Hamster stirbt, während man im Urlaub ist
    Es kann auch vorkommen, dass der Hamster zum Beispiel stirbt, wenn man gerade im Urlaub ist. Dabei kann es helfen, den oder die Hamsterpfleger/-in im Vorfeld darüber zu informieren, was in dieser Situation getan werden soll, wenn man nicht will, dass der Hamster „einfach so entsorgt“ wird. Deshalb sollte man dieser Vertrauensperson sagen, den Hamster entweder im eigenen Garten zu begraben oder zum Tierarzt zu bringen, der dann alles weitere veranlasst. Der Tierarzt sollte natürlich auch im Vorfeld über diesen Wunsch informiert werden.

Generell würde ich dazu raten, dass man sich nicht gleich nach dem verstorbenen Hamster wieder einen neuen Hamster nach Hause holt. Gerade Kinder benötigen etwas Zeit zur Verarbeitung des Todesfalls, schließlich haben sie sich einige Zeit um den kleinen Nager gekümmert und ihn auch lieb gewonnen.

Bevor man sich dann wieder einen neuen Bewohner aussucht, sollte man auf jeden Fall für sich überlegen, ob man dem kleinen Kerlchen immer noch die idealen Bedingungen seiner Haltung ermöglichen kann und auch will. Ein kleiner Nager braucht trotzdem viel Aufmerksamkeit; Zwar weniger um zu kuscheln und zu streicheln, dafür in seiner Haltung, Pflege und Beschäftigung.