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Hamster benötigen täglich frisches Futter und Wasser. Am besten sollte man dies in den Abendstunden wechseln bzw. auffüllen, wenn der kleine Nager aktiv wird. Morgens oder gar während des Tages sollte man dies vermeiden, da man ihn so nur in seinem Schlafrhythmus stört.

Bei der täglichen Futterration spielt natürlich die Menge, aber auch was man dem Hamster zu fressen gibt, eine große Rolle. Von Natur aus sind Hamster so eingestellt, dass sie möglichst viel fressbares sammeln, in den Bau und dort für schlechte Zeiten in ihre Vorratskammer bringen. Das macht der Hamster auch in der Heimtierhaltung. Daher sollte man ihm täglich nur ausreichende Mengen zur Verfügung stellen und auch immer wieder die Vorratskammer des kleinen Nagers kontrollieren.

 

Hier meine Tipps zu Futterrationen bei der Hamster Ernährung:

  1. Täglich Wasser wechseln und vor allem Nippeltränke regelmäßig keimfrei machen (z.B. Spülmaschine). Achte dabei auch darauf, dass Du das Röhrchen der Nippeltränke säuberst!
  2. Um die tägliche Futterdosis an Basisfutter gut kontrollieren zu können, solltest Du einen kleinen, hamstergerechten Futternapf im Käfig aufstellen und dort ca. 2 Teelöffel Futter täglich hineingeben. Nur wenn dieser restlos (oder fast) leer ist, kannst Du wieder auffüllen.
  3. Die Basisfutter-Menge ist natürlich auch davon abhängig, wie viel Du zusätzlich noch fütterst. Also z.B. mit Frischfutter wie Obst oder Gemüse, aber auch mit sog. Beschäftigungsfutter wie z.B. einer Nagerstange.
  4. Kontrolliere regelmäßig (mind. alle 2 Tage) die Vorratskammer Deines Hamsters. Hamster hamstern nämlich nicht nur Trockenfutter, sondern auch Frischfutter, also z.B. eben Obst. Dieses ist ja schnell verderblich und kann in der Vorratskammer für Schimmel und Bakterien sorgen! Entferne diese also mind. jeden zweiten Tag aus dem Gehege, um Krankheiten durch verdorbenes Futter (greift dann aufgrund der Feuchtigkeit auch auf das Trockenfutter über) zu vermeiden.

 

So hast Du immer einen Anhaltspunkt, was und wie viel Dein Hamster wirklich frisst. Und vor allem kannst Du auch feststellen, was er besonders gerne mag: Sind die kleinen Obststückchen gleich weg oder mag er lieber die Nagerstange (die natürlich ohne Zucker und sonstige Zusatzstoffe ist!). So kannst Du Deinem kleinen Nager die beste Ernährung bieten.