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Einen Hamster nach Hause zu holen, ist schon einmal eine Entscheidung, die man nicht über’s Knie brechen sollte. Der kleine Racker benötigt in seinem aufregend kurzem Leben nämlich so einiges. Darunter z.B. auch etwas zur Fellpflege. Es reicht unter keinen Umständen aus, ihm einfach Streu und/oder Heu zur Verfügung zu stellen. Ein Hamster – egal welcher Art – benötigt IMMER auch ein Sandbad, welches im frei zugänglich und jeden Tag zur Verfügung steht.

Warum ist Fellpflege bei Zwerghamstern so wichtig?

Der Sand säubert zum einen das Hamsterfell von Dreck und pflegt es richtig gut (ähnlich wie bei uns das Haare waschen). Außerdem benötigt der niedliche Nager etwas, bei dem er Stress abbauen kann – und das macht er mit einem ausgiebigen Bad im Sand 🙂 (ähnlich wie bei uns eine entspannendes Bad oder eine heiße Dusche).

Positiver Nebeneffekt ist, dass sich dabei auch die Krallen des Hamster auf natürliche Weise abnutzen können. Die hängt jedoch auch davon ab, wie oft er über die Sandfläche läuft usw. Die Krallen muss man daher extra pflegen. Wie lest ihr hier: „Pflege für Hamsterkrallen„.

Bei einem Sandbad für Hamster sollte man unbedingt darauf achten, dass der Sand nicht zu grobkörnig ist oder gar scharfe Ecken und Enden enthält. Quarzsand oder Vogelsand ist daher tabu, da man dort oftmals solche Sandkügelchen findet (ob dies für die ebenso empfindlichen Vogelfüße gut ist, wage ich zu bezweifeln).

Idealerweise füllt man die Sand-Badeschale mit Chinchilla-Sand, da dieser enorm feinkörnig ist und den Hamster dadurch nicht verletzen kann. Wirklich guten Badesand findet man auch bei Rodipet unter Einstreu und Sand.

Eine Sandbadeschale sollte eigentlich nur ihren Zweck erfüllen können: Keine scharfen Kanten oder Ecken, standsicher und mit etwas Rand, damit der Sand beim rumtollen nicht gleich im ganzen Gehege verstreut ist 🙂 Hier findet Ihr z.B. eine Bastelanleitung für eine große Sandbadeschale, die Ihr auch auf dem obigen Bild seht.

Na dann, viel Spaß beim Baden! 🙂