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Dreibogenlinie eines Dsungarischen Zwerghamsters; Foto: meinhamster.com

Dreibogenlinie eines Dsungarischen Zwerghamsters; Foto: meinhamster.com

Aussehen

 

Typisch für Dsungarische Zwerghamster (Phodopus sungorus) ist der feine schwarze Strich auf dem Rücken. Wird die Temperatur kälter, färbt sich sein Fell um, es wird weiß (nur in der Natur). Dadurch ist er nämlich besser an sein natürliches Umfeld angepasst. (ACHTUNG Aktualisierung: Der Farbwechsel passiert nicht aufgrund der Temperaturänderung, sondern aufgrund der kürzer werdenden Tage, wenn es also nicht mehr so lange hell ist; Danke an Tina(vgl. Kommentar)). Generell kann man bei einem Dsungaren recht schön den Kontrast zwischen der hellen Bauchseite und der grauen bis graubraunen Oberseite sehen. Ebenso tritt die Dreibogenlinie durch diesen Kontrast deutlich hervor (siehe Foto links).

Ursprung Dsungarischer Zwerghamster

Der kleine Kerl stammt ursprünglich aus den Steppen Westsibiriens und Ostkasachstan, sowie auch aus den russischen Steppen. Seine Heimat ist eher kahl, was sich natürlich auch auf seinen Speiseplan auswirkt.

Lebensraum

Der Lebensraum eines Dsungaren erstreckt sich also über Steppen, Halbwüsten, Weizenfelder, aber auch Wälder und Wiesen. Auf dem Speiseplan stehen daher kleine Insekten, Sämerein, Keimlinge und ähnliches.

Gewicht

Männchen werden zwischen 19 und 45 Gramm schwer, Weibchen hingegen nur zwischen 19 und 36 Gramm.

Tages-/Nacht-Rhythmus

Alle Hamster sind dämmerungs- und nachtaktiv. Daher sind sie auch für Kinder als Haustiere ungeeignet, da sie erst spätabends aus ihrem Bau herauskommen. Hinzu kommt, dass Zerghamster Einzelgänger sind und daher auch gänzlich ungeeignet als „Kuscheltiere“ sind.

Bau/Winterschlaf

Beim dsungarische Zwerghamster führen mehrere senkrechte und waagrechte Röhren zu einem Haupttunnel zusammen. In der freien Wildbahn wird keinen Winterschlaf gehalten, er kauert sich jedoch zusammen und plustert sich auf; seine Nahrungsaufnahme wird gedrosselt, dadurch auch sein Körpergewicht.