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Mit der Anschaffung eines kleinen Fellknäuels geht man eine große Verantwortung ein. Daher ist es unbedingt nötig die richtige Haltung, Ernährung und Pflege des Nagers zu ermöglichen! Dazu zählt auch, den Hamster gesund und ausgewogen zu füttern.

Zwerghamsterfutter Senior von Rodipet; Fotos: meinhamster.com

Hat man sich ein bisschen mit der Nahrung, die Hamster in freier Wildbahn zu sich nehmen, und der Nahrung, die es in Zooläden zu kaufen gibt, einmal ein bisschen genauer beschäftigt, fällt auf, dass sich diese total unterscheiden.

In der freien Wildbahn ernähren sich Hamster unter anderem von kleinen Sämereien, Insekten, Getreidekörnern und Gräsern.

Im Standard-Futter aus dem Zooladen sind hingegen noch viel mehr Inhaltsstoffe enthalten, als es für den Nager gut ist. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Farbstoffe
  • Zucker (z.B. Honig)
  • Fette (z.B. Nüsse, Sonnenblumenkerne)

Farbstoffe sind gesundheitsgefährdend, Zucker – wie zum Beispiel in Form von Honig (auch in bzw. auf Knabberstangen) – kann bei den ohnehin diabetesgefährdeten Hamstern zu Zuckerkrankheit führen. Insulin bzw. eine absolut ausgewogene, artgerechte Ernährung ist dann Pflicht! Ebenso liefern die in Normalfutter in großer Menge enthaltenen Sonnenblumenkerne zu viel Energie. Hat der Hamster nun in Gefangenschaft wenig bis kaum Auslauf und bekommt täglich große Mengen an solchen fetthaltigen Kernen (dazu zählen auch Walnüsse, etc.), nimmt er schnell an Gewicht zu was absolut die Gesundheit beeinträchtigt – wie eben beim Menschen auch.

Vergesst deshalb das Futter aus den normalen Zooläden!

Ich habe früher leider selbst den Fehler gemacht, meinem ersten Hamster dieses Standard-Futter zu geben und hatte ihn schon fast etwas mopsig gefüttert. Bei Scrat habe ich mich bzgl. des Futters ausführlicher informiert und bin dann auch auf die ausgewogene Körnermischung von rodipet.de gestoßen.

Das Hamsterfutter Rodipet beinhaltet keine künstlichen Zusatzstoffe, keine unnötigen Fette, keinen Honig und keinen Zucker. Ich würde allen verantwortungsbewussten Hamsterhaltern ans Herz legen, das Futter immer zuerst auf ausgewogene, artgerechte Inhaltsstoffe zu kontrollieren BEVOR man das Futter, das Leckerlie (z.B. Joghurtdrops) oder die Knabberei (z.B. Knabberstangen) kauft!

Abschließend noch einmal: Füttert ihr zu Fett, nimmt der Hamster zu und der Speck setzt sich – wie bei Menschen – um die inneren Organe ab. Füttert ihr zu süß, also mit Honig und Zucker, kann es sein, dass euer Hamster an Diabetes erkrankt, wofür die Kleinen sehr anfällig sind. Was dann auf euch zukommt, könnt ihr auf dem Blog von Diabeteshamster nachlesen.